Buchtip The Stand-Das letzte Gefecht

The Stand – Das letzte Gefecht handelt von der Apokalypse.

In einem Labor entwickeln Forscher einen Virus namens Captain Trips, das wie eine grausame Art einer Erkältung wirkt und so tödlich ist, dass sich jeder der mit einer infizierten Person in Berührung kommt erkrankt. Eine Testperson flieht aus dem Labor und der Run mit dem Tod beginnt.
Nur ein paar Millionen sind immun gegen das Virus nachdem in wenigen Wochen fast alle Einwohner der USA gestorben sind.In ihrer Hilflosigkeit versammeln sie sich um zwei Personen, die sie in Träumen und Visionen sehen. Zum einen Mutter Abigail, eine schwarze Frau, die die reine Göttlichkeit symbolisiert und den schwarzen Mann, den Teufel in Menschengestalt.
Unweigerlich kommt es zum Endkampf der einige Überraschungen parat hält.

Als das Werk erschienen ist, habe ich den großen Wälzer gelesen und als DVD kam er damals als 2 Teiler mit jeweils 3 Stnd.

Das erschreckende an dieser Geschichte ist, dass man es mit der Angst zu tun bekommt weil sie sehr realistisch rüber kommt, denn so abwägig ist die Geschichte nicht.
Man liest es und nimmt einen mit auf die Reise nach Mutter Abigail und den Geheimnissen die das ein oder andere mal irgendwo lauern.
Es ist packend und man will es garnicht erst aus der Hand legen, da spielt Stephen King wieder einmal geschickt mit den Perspektiven und gestaltet den Roman äußerst abwechslungsreich und fesselnd.

Die komplizierte Dreiecksbeziehung zwischen Fanny, Stu und Harold, die in Verrat und böser Rache gipfelt steht im Mittelpunkt und schließlich fließen alle Einzelschicksale in das Große und Überraschende Finale ein.

Meine Empfehlung:

Kaufen, kaufen, kaufen!
Für jeden der mit Steven King was anfangen kann und seinen manchmal ungewöhnlichen, anspruchsvollen Schreibstil mag kann es ein Hochgenuss sein.

Viel Spass beim lesen !

Demenz und Kunst vereinbar?

Ich denke schon und dass ist nicht nur meine Meinung.
Es tut sich mitlerweile viel um das Leben von demenziell erkrankten Menschen zu erleichtern und ihnen Unterstützung und noch ein hohes Maß an Autonomie zu erhalten/ zu fördern und teilhabe am gesellschaftlichen ( sozialen) Leben teilhaben zu lassen

Zu diesem Thema habe ich ein Buch gefunden was einem die Augen öffnet wie man mit der Krankheit in der Gesellschaft umgehen sollte, anhand einer persönlichen Schilderung von Erlebnissen und Erfahrungen einer Frau, Else Natalie Warns die den Weg mit ihrem Mann durch die Demenz gegangen ist.
Anlass nach dem Buch zu suchen, gab mir die Austellung der Bilder von Eberhardt Warns im Pflegestützpunkt Aachen.
Eberhardt Warns war Theologe und engagierte sich in seiner Position als Schüler- und Studentenpfarrer stark für die evangelische Schülerarbeit.
Nur wenige Jahre nach dem Beginn seines Ruhestandes erkrankte er an Demenz.
Als ihm schließlich die Worte fehlten, fand er in der Kunst eine andere Form, seine Gedanken und Gefühle mitzuteilen.
Geprägt war dieser gmeinsame Weg durch die künstlerische Tätigkeit ihres Mannes, dadurch konnte sie immer wieder neu einen Zugang zu ihrem Mann finden.
In diesem Buch geht es zum einen um die Schilderung ihrer Erlebnisse und Erfahrungen aber auch um die Möglichkeiten des selbstbestimmten und authentischen Lebens in der Demenz und wie dieses unterstützt werden kann.

Der Inhalt ist in 10 Abschnitte gegliedert, die auch von verschiendenste Autoren verfasst worden sind.

Dies ist ein Buch, das Menschen helfen soll, sich mit dem Thema “Demenz” auseinanderzusetzen.
Erleichtert wird dies durch die Schilderung der Krankheit und der besonderen Hilfe, die Herr Warns durch seine künstlerische Tätigkeit bis zu seinem Tod erfuhr.
In den kommenden Jahren wird die Zahl von demenziell erkrankten Menschen immer weiter ansteigen, wir sollten uns darauf vorbereiten und mit Mut an neuen kreativen Möglichkeiten mitentwickeln um den betroffenen Menschen bestmöglich unterstützen zu können und uns nicht einfach mit dieser Krankheit abfinden.
Auch eine Auswahl der Bilder von Eberhard Warns sind als eine Farbdokumentation in diesem Buch eingefügt.

Solltet ihr interesse an diesem Buch haben hier die ISBN-Nr und ein Link zu Amazon.de.

ISBN: 978-3936912876
http://www.amazon.de/Eberhard-Warns-Frei…n/dp/3936912874

Dohlenrettung am Abend

Gestern am späten Nachmittag zog hier ein strakes Gewitter auf, Hagel, heftige Windböen und Starkregen waren ein fader Beigeschmack davon und nachdem dass ganze vorbei war ging ich durch das erste Kinderzimmer und schaute hinaus auf den Hof.
Am Vormittag hatte sich dort schon ein kleiner See gebildet, doch dies war nicht was direkt in mein Blickfeld fiel, eine kleine Dohle saß auf unserer Mülltonne und schaute sich um.
Durchnässt vom Regen zitterte sie auch am ganzen Leib. Ich dachte bei mir, lass sie mal in Ruhe und schau ab und zu nach ihr, sollte sie in ein paar Stunden dort noch sitzen müssen wir uns was einfallen lassen.
Komisch war nur dass sie keinerlei Laut von sich gegeben hat obwohl der Schwarm um unseren Hof herumkreiste und sie zu rufen schienen.
Auch das fotografieren mit Blitz aus dem Fenster heraus hat ihr nichts ausgemacht, sie hat sich nicht erschreckt oder sich mit Lauten bemerkbar gemacht.

dohle

So gegen 20:00 Uhr war mir doch ein wenig mulmig zu Mute und hab meinen Mann von unserem kleinen Bruchpiloten erzählt.
Er schaute sie sich an und ging auf sie zu, das war ihr dann doch zuviel und sie versuchte davon zu fliegen, dabei fiel uns dann auf dass sie noch nicht mal 2m hoch kam.
Also unseren Hof hätte sie wohl nicht mehr verlassen können.
Mein Mann rief dann beim Tierschutzverein Kreis Aachen e.V. an, wo wir beide Mitglied sind und er auf dem Gnadenhof ehrenamtlich aktiv ist und vermittelte uns zu einer anderen aktiven Helferin des Vereins die sich mit Vögel bestens auskennt.
Sie kam den kleinen Tropf dann abholen und nahm ihn mit zu sich nach Hause wo sie auch noch eine andere Dohle versorgt.

Mittlerweile scheint es unserem Bruchpiloten besser zu gehen denn er frisst und hält den Schnabel auch bei der kleineren Dohle auf um an fressen zu kommen. :D

Immer wieder was neues in unserem Zuhause, aber ohne solche Zwischenfälle wäre das Leben auch ein wenig langweilig.

Ich will nie ins Altersheim!

Ich habe in den letzten Tagen ein bisschen in meinen alten Unterlagen des APH Kurses gewühlt um mir ein paar Informationen zu suchen für meine jetztige drei jährige Ausbildung.
Dabei ist mir dieses hier wieder in die Hände gefallen.

ichwillnieinsaltersheim

Ich wollte euch das keinesfalls vorenthalten, ist es doch recht Informativ und lädt dann auch noch zum Nachdenken an.
Wünsche euch viel Spass beim lesen.

Achja ich hab mich schon mal vormerken lassen und hoffe ich seh den ein oder anderen von euch. :D

Bandits Alptraum

Eine kleine Geschichte die zum Nachdenken anregen soll

Hanna und Lina sind acht und neun Jahre alt, leben gemeinsam mit ihren Eltern Peter und Lilli auf einem Bauernhof auf dem Land.
Schon sehr früh interessieren sich die beiden für Pferde und Ponys sodass man ihnen vor dem zu Bett gehen Pferdegeschichten vor liest und strahlend leuchtende Augen bekommen.
Später, als sie in die Schule kamen lesen sie selbst und verschlingen fast die Bücher.
Mit sieben und acht Jahren halten es die beiden nicht mehr aus und überreden ihre Eltern, mit einem Dackelblick sie mögen ihnen doch Reitstunden bezahlen.
Nach kurzem überlegen und einem Gespräch zwischen den Eltern stimmen sie zu und melden Hanna und Lina auf einem Gestüt in der Nähe an.
Die Zeit vergeht und den beiden macht es täglich mehr Spaß bei den Pferden zu sein.

Bella, Hannas Reitpferd ist nicht groß doch sehr freundlich zu Menschen neugierig und aufgeschlossen.
Hanna liebt Bella abgöttisch und freut sich riesig als sie vom Gutsbesitzer erfährt das Bella ein Fohlen bekommt.
Direkt ist es Gesprächsthema Nr. 1 bei Lina und Hanna.
Bandit wächst spielerisch und behütet auf. Bella hat immer ein Auge auf den kleinen Racker, er ist ja noch so klein, verletzlich und muss noch viel von seiner Mutter lernen.
Aufgeweckt wie er ist, zubbelt er hier und da an den Anziehsachen der Kinder herum, wahrscheinlich auf der Suche nach essbarem oder aus reiner Neugier.
Eines Nachmittags sitzen Hanna und Lina mit ihren Eltern am Mittagstisch, ein seltenes Bild und erzählen ihnen wieder einmal von dem quirligen kleinen Kerl, wie süß er doch ist und dass sie ihn am liebsten bei sich hätten.
So geht es den ganzen Tag fortwährend nur um Bandit wenn die beiden Mädels den Mund aufmachen. Continue reading